
Im Rahmen der neuen Fastenopfer-Kampagne besuchte Herr Souleymane Bassoum, Koordinator von Fastenopfer in Senegal, die Kantonsschule Willisau. Er informierte die interessierten Maturandinnen und Maturanden im Rahmen eines interdisziplinären Projektes der Fächer Französisch und Geografie, dass im Senegal ungefähr 70% der Beschäftigten in der Landwirtschaft tätig sind. Trotzdem steigt der Hunger, das Menschenrecht auf Nahrung scheint nicht zu gelten. Auch Unterstützung und Solidarität innerhalb der Familienclans reichen nicht aus, um den Hunger aufzuhalten. Schuld ist nach Bassoum der unfaire Handel. Aufgrund von Dürreperioden muss Nahrung teuer gekauft werden, was eine häufige Verschuldung der Kleinbauern zur Folge hat. Fairer Handel ist eine Strategie dagegen, was Souleymane Bassoum. In den Projekten des Fastenopfers wird deshalb auf Handel innerhalb von Gemeinden mit Prinzipien wie Solidarität, Vorsorge, Gerechtigkeit, Qualität und Umweltschutz gesetzt.
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